Nofollow für Trigami – Geschäftsmodell im Eimer?

14. Februar 2008 | Blogs, Web 2.0 & SMO

Mit Web 2.0 kamen einige neue Geschäftsmodelle und auch viele neue Community-basierte Website raus. Prominenteste Beispiele sind StudiVZ, Xing oder auch Hitflip. Nun müssen neue Launches ja bekannt gemacht werden und die Blogosphäre ist eine Möglichkeit, die externe Linkpop deutlich anzuheizen. Wer sich nicht auf Guerrilla-Marketing oder gar Blackhat-Methoden verlassen will, der musste andere Wege finden, um an die wertvollen Links aus der Blogosphäre zu kommen.

Nun gab es ein findiges Modell, das sich Trigami als eine der ersten Seiten zu eigen machte. Trigami trat und tritt als Intermediär zwischen Blogosphäre und Link-Marketeers auf. Man zahlt dort für einen Blog-Post, der am besten natürlich einen Link zum eigenen Produkt beinhalten sollte und nannte das ganze Paidblogging.

Grundsätzlich sind diese Posts gekennzeichnet, zumal auch in der Blogosphäre eher verpöhnt. Der soziale Effekt, dass jemand anders über den Artikel schreibt oder sich darauf bezieht (also der, der die Blogosphäre ausmacht) geht damit schon verloren.

Schlimmer noch: Google strafte alle Trigami-Blogger mit bösen Pagerank-Abwertungen ab. Trigami weiss sich natürlich zu helfen und wies die Bloggern an, alle Links auf “nofollow” zu setzen. Flux entstand auch ein Plugin, dass alle Links nach der “Dieser Post ist gekauft” Kennzeichnung auf nofollow setzt.

Zugegeben, die Sache ist schon etwas älter. Fraglich ist für mich dennoch: Wer bezahlt für solch einen Bogpost denn noch Geld? Die Netz-Effekte, die durch den Artikel allein entstehen sind marginal, ebenso wie die News-Effekte in den Google-SERPs. In meinen Augen am wichtigsten war bisher immer der gewertete Link aus vielen kleinen Blogs. Da die nun alle keinen PR mehr haben und zusätzlich noch nofollow verlinken, geht der Nutzen eines Paidbloggings für mich gänzlich verloren.

Schade um die gute Idee (die mit den Text-Reviews). Auch wenn Trigami sich von den SEO-Effekten ausdrücklich distanziert, kann ich mir vorstellen, dass die meisten Kunden diesen Effekt wünschen.

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