Subdirectories vs. Subdomains – Was von Host Crowding blieb

26. März 2008 | SEO Gedanken

Ende letzten und in der Folge Anfang diesen Jahres konnte man auf einigen (SEO)-Seiten und auch bei Matt Cutts nach seinem Auftritt auf der PubCon 2007 Artikel über die zukünftige Behandlung von Subdomains und Subdirectories in den SERPs lesen.

Dabei geht es beim Host Crowding für Google grundsätzlich darum, das massenweise Erscheinen von Domains und deren Subdomains in den Suchergnislisten zu reduzieren. Besonders auffällig war hier zuletzt ein großes Auktionshaus aufgefallen, dass für jeden Katzenklo eine Subdomain angelegt zu haben schien und entsprechend oft in den Top-SERPs erschien.

Nicht nur die Elektronische Bucht sondern auch andere Seiten spamm(t)en ein wenig mit Subdomains herum. Nun propagierte Matt Cutts, dass Google mit Host Crowding diese Subdomains unter dem ersten Ergebnis, dass die Domain betrifft zusammenfasst und damit Subdomains in den SERPs wie Unterordner behandelt.

SEO-Agenturen vertreten teilweise noch heute den Standpunkt, dass dieses Update noch nicht stattgefunden hat, Matt selbst allerdings schreibt, dass der Algorithmus schon seit längerem entsprechend geändert wurde. Sichtbare Veränderungen gab es kaum, daher ist die Skepsis der Agenturen und einiger SEOs durchaus nachvollziehbar.

Was mich anhand dieses Themas viel mehr interessiert hat ist die Frage nach der Qualität und der Sicherheit zwischen Subdomains und Subdirectories im Falle eine Quality-Ratings. Einige SEOs mit denen ich gesprochen habe, gehen davon aus, dass die Gleichbehandlung von Directories und Subdomains sich nicht nur in den SERPs sondern auch im Index ausdrückt.

Dem möchte ich jedoch wiedersprechen. Meine Beobachtungen zeigen, dass der Index (sei der Algorithmus) selbst Subdomains immer noch wie eigenständige Produkte behandelt, Matt bestätigt dies gleichfalls in seinem Artikel. Das heisst gleichzeitig, dass sich die Arbeit, mehrere Subdomains anstatt Ordner zu verwalten immer noch lohnt, nämlich dann, wenn das Projekt eine gewisse Größe erreicht. Google macht mit maps und Konsorten die Nutzung von Subdomains als Produktabgrenzung selbst vor.

Für den Falle der Abwertung durch Quality-Rater kann ein Produkt auf einer Subdomain also durchaus von der Abwerung ausgenommen bleiben, während ein Produkt auf einem Unterordner mitsamt der restlichen Domain an PR und SER-Positionen verliert.

Es macht also durchaus Sinn, sich vor dem Launchen eines Produktes nach wie vor mit der Frage Subdomain oder Subdirectory (produkt.projekt.de oder projekt.de/produkt/) gut auseinanderzusetzen.

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